WochenTipp Gesunde Grenzen setzen
Heilung durch Resilienz

Grenzen spielen psychologisch gesehen eine große Rolle. Sie sind Ausdruck der eigenen Bedürfnisse und zeigen, dass wir uns selbst respektieren. Wer andere stets die eigenen Grenzen überschreiten lässt, leidet oft an geringem Selbstwertgefühl.
Trotzdem müssen wir genau das tun, um ein resilientes Selbstbewusstsein aufzubauen. Durch klare Grenzen schützen wir unsere psychische Gesundheit, denn die eigenen Bedürfnisse sowie Grenzen zu kennen und dafür einzustehen, bringt Klarheit für alle, Selbstsicherheit und innere Heilung.
Grenzen setzen: 6 Tipps
1. Finden Sie Ihre persönlichen Grenzen. Bis zu welchem Punkt fühlen Sie sich wohl? Welche Art von Verhalten wollen Sie nicht mehr tolerieren? Durch gründliche Selbstbeobachtung in verschiedenen Situationen finden Sie heraus, wo Ihre Grenzen liegen.
2. Scheuen Sie nicht die Reaktion des anderen. Es ist gesünder, einen Streit oder Ablehnung zu riskieren, als dauerhaft die eigenen Grenzen zu ignorieren und Bedürfnisse zu verleugnen.
3. Machen Sie eindeutige Ansagen und suchen Sie keine Ausreden. Ein freundliches NEIN ist eine klare, vollständige Antwort.
4. Achten Sie auf Ihre Grenzen. Sollte jemand sich nicht daran halten, zeigen Sie entsprechende Konsequenzen für das Verhalten auf.
5. Üben Sie regelmäßig, NEIN zu sagen. Anfangs mag es schwierig sein. Doch denken Sie daran: ein NEIN zu dem anderen ist ein JA zu mir.
6. Trennen Sie sich von permanenten Grenzüberschreiter. Hier hilft nur noch, den Kontakt zu reduzieren oder abzubrechen. Dieser Schritt ist langfristig gesund und heilsam.
Ein Artikel von
Kirstin Temme

24159 Kiel
Profil von Kirstin Temme www.coaching-aufkurs.de